Wer wir sind

Der Bund der Pfadfinderinnen & Pfadfinder e.V. (BdP) ist der von den Weltpfadfinderverbänden anerkannte interkonfessionelle Pfadfinder­verband in Deutschland. Dem BdP gehören bundesweit etwa 30.000 junge Menschen an. Nach Altersstufen gegliederte Gruppen bilden den Ansatz für ganzheitliches Lernen und Erleben. In aktuell 12 Stämmen vor Ort in Berlin und Brandenburg entwickeln und praktizieren die Gruppen weitgehend selbständig ihr eigenes Programm.

Unser Selbstverständnis

Wir leben in der Welt von heute. Wir sind eine Bewegung im Geiste von Selbsterziehung und gemeinsamen Werten. Pfadfinden hilft jungen Menschen, sich in der Welt zu orientieren, und bietet ihnen Freiräume, um sich auszuprobieren und wertvolle Erfahrungen zu sammeln.

Unser Bund basiert auf der freiwilligen Verpflichtung zu gemeinsamen Regeln und zur Selbstorganisation. Die Grundsätze der Pfadfinderinnen und Pfadfinder fördern:
– Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahme
– Achtung vor dem anderen
– Freundschaft
– Aufrichtigkeit und Zuverlässigkeit
– Kritikfähigkeit und Verantwortung
– Courage – bzw. Mut, Schwierigkeiten nicht auszuweichen
– Umweltschutz und Bewusstsein für die Natur
– Selbstbeherrschung
– Einsatz für Frieden und Gemeinschaft

Demokratie lebt vom Mitmachen. Wir wollen sie als Prinzip stärken, indem wir sie in unserer eigenen Arbeit verwirklichen. Dabei sind wir parteipolitisch unabhängig, betreiben aber politische Bildung und fördern das politische Engagement unserer Mitglieder.

Wir verstehen uns als Partner der Eltern unserer jungen Mitglieder, ihrer Schulen und Ausbildungsstätten sowie anderer Verbände und Träger von Jugendeinrichtungen. Die Eltern unterstützen die Gruppenarbeit ihrer Kinder, arbeiten mit den Gruppenleitungen vertrauensvoll zusammen und helfen bei organisatorischen Aufgaben. Die Schule und andere Träger können Kooperationspartner für Projekte, inhaltliche Arbeit und bei der Lösung einzelner Probleme sein.

Die Hintergründe

Die Idee des Pfadfindens ist über 100 Jahre alt: Gründer der Bewegung war Robert Baden-Powell. Er testete seine Vorstellung von einer zeitgemäßen Jungenarbeit in einem Zeltlager auf Brownsea Island im Sommer 1907.

Dieses Treffen gilt als Beginn der Pfadfinderbewegung, die sich in den folgenden Jahren auf der ganzen Welt ausbreitete. Die Ideen Baden-Powells begeisterten Kinder und Jugendliche überall auf der Welt: In der Natur sein, einander helfen, gemeinsam Neues erkunden.

Im Jahr 1909 schließlich fanden sich die ersten Mädchen zu Pfadfinderinnengruppen zusammen. Heute ist die Pfadfinder*innenbewegung die größte Jugendbewegung der Welt – und wir sind ein Teil davon.

Es kann nicht kommentiert werden.