Bund, Land, Stamm...
Die Aktivitäten bei den Pfadfindern sind in drei Ebenen gegliedert.
Die wöchentlichen Gruppenstunden, Heimabende genannt, die meisten Fahrten und Lager und der größte Teil von Ausbildung und Erziehung liegen in der Hand der Stämme – also der kleineren Gruppen in den Bezirken und Landkreisen unseres Landesverbandes.
Auf Bundesebene, also deutschlandweit, findet alle vier Jahre ein Bundeslager für alle Pfadfinder und Rover des BdP statt. Außerdem wird auf Bundes- und Regionsebene Ausbildung von Stufen- und Stammesführungen gewährleistet.
Der Landesverband bildet das Bindeglied zwischen beiden Ebenen. Wir führen alle zwei Jahre ein Landeslager durch, zwei mal im Jahr trifft sich der Landesverband auf der Landesdelegiertenversammlung.
Ausbildung, Kurse, Seminare
Wichtige Arbeitsfelder eines Landesverbandes ist die Durchführung von Kursen und Weiterbildungen der Gruppenleiter der einzelnen Stämme.
Das sogenannte Sippenführertraining richtet sich dabei an Mitglieder zwischen 12 und 14 Jahren. Hier werden viele Pfadfinderfertigkeiten vermittelt. Der Kurs für Meuten-, Sippen- und Gildenführungen betrifft Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren, die bereits die Leitung einer entsprechenden Gruppe innehaben. Der Kurs für Ranger und Rover soll Fertigkeiten zur Selbstorganisation der Älteren vermitteln. Diese Kurse finden ein- bis zweijährlich statt.
Außerdem bereitet unser Landesverband gemeinsam mit anderen Landesverbänden den Grundkurs vor, der für 16- bis 18jährige weitere Ausbildung bedeutet.
Neben den Kursen führen wir Seminare durch, die an Wochenenden, meist gemeinsam mit der Bildungsreferentin ggf. auch mit weiteren Sachkundigen zu den verschiedensten Themen angeboten werden.
Lager, Spiel, Unterhaltung
Abgesehen vom Aspekt der außerschulischen Bildung und der Verwaltungsarbeit eines Vereins, zu der auch der Erhalt und die Nutzung unseres Büros gehören, findet alle zwei Jahre über Himmelfahrt das Landeslager statt. Zu diesem Zeltlager werden alle Mitglieder des BdP in Berlin-Brandenburg eingeladen. Die Programmgestaltung und der organisatorische Rahmen für diese kleine Zeltstadt mit ihren etwa 350 Bewohnern liegen ganz in der Hand des Landesverbandes.






